Das Haushaltsvolumen der Gemeinde Tuntenhausen beträgt für das Jahr 2017 rund 17,3 Mio. Euro. Kämmerer Andreas Marx stellte sein Zahlenwerk in jüngster Sitzung des Gemeinderates vor.

Mit dem angesetzten Haushalt für 2017 kann Tuntenhausen alle notwendigen und sinnvollen Investitionen durchführen, ohne Schulden zu machen. Den heimischen Unternehmern gibt der Entschluss der Verwaltung, die Steuerhebesätze – inclusive der Gewerbesteuersätze- gleich zu belassen, Planungssicherheit. Gemeindeoberhaupt Georg Weigl unterstrich, dass dies nur durch die sparsame und wirtschaftliche Gemeindepolitik der letzten Jahre möglich sei. Kämmerer Marx stellte den Räten weiter die Haushaltssatzung, den Vorbericht, die Einzelpläne des Verwaltungshaushaltes, den Stellenplan und die Anlagen zum Haushaltsplan vor.

Abwassererhöhung unausweichlich

Voraussichtlich in den nächsten ein bis zwei Jahren wird eine Gebührenerhöhung beim Abwasser unausweichlich sein, da die Sonderrücklage zum Ausgleich von Gebührenschwankungen bei der Abwasserbeseitigung bereits aufgebraucht ist. So wird schon zum Ende des Jahres planmäßig ein Negativbetrag erreicht sein, erläuterte der Kämmerer.

Schule Ostermünchen

Angesprochen wurde der hohe Ansatz beim Gebäudeunterhalt der Schule Ostermünchen. Dieser Ansatz ergibt sich aus dem Beschluss des Gemeinderates vom 17.03.2016, mit dem festgelegt wurde, dass auf eine Generalsanierung verzichtet wird und die anstehenden Renovierungen und Reparaturen in den nächsten Jahren abgearbeitet werden. Bürgermeister Weigl schlug dazu dem Gremium einen Ortstermin vor, der auf den 23.März 2017 festgelegt wurde. Nach diesem Ortstermin wird der Gemeinderat weiter über die größeren Maßnahmen beraten und entscheiden.

Kindertagesstätten

Wie auch schon in den letzten Jahren wurde die  Betriebskostenförderung für die Kindertagesstätten besprochen. Diese Förderung, die den gemeindlichen Haushalt in 2017 mit rund 700.000 Euro belastet, ist von den staatlichen Vorgaben abhängig und kann von der Gemeinde nicht beeinflusst werden. Hier könnte sich zukünftig bei eventuell rückläufigen Steuereinnahmen ein Finanzierungsproblem ergeben.

Pflichtaufgaben – freiwillige Aufgaben

Aus dem Gremium wurde abschließend darauf hingewiesen, dass sich die Gemeinde weiterhin hauptsächlich auf die Pflichtaufgaben konzentrieren soll und die Übernahme freiwilliger Aufgaben jeweils sorgfältig zu prüfen ist. (sn)

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