Mit dem Radl von Bamberg bis Aschaffenburg durch bekannte Weingebiete

 

Schon manche besondere Radtour durch bekannte Weingebiete hat Resi Englhart den Lesern der Freien Gemeindezeitung vorgestellt. Diesmal führte die Tour sie an den Main. Hier ihre Erlebnisse:

Am Sonntag fuhren wir mit dem Auto nach Bamberg, besuchten die berühmte Kirche „Vierzehnheiligen“, bevor wir unser Auto in der Parkgarage des ersten Hotels parkten. Eine Stadtrundfahrt mit dem Rad zum alten Rathaus und auf dem Domberg machte schon den Anreisetag spannend und interessant.

Die erste Etappe führte uns über den Hafen auf den Mainradweg  flussabwärts.Wir erreichten nach ca. 30 km die wunderbare Wallfahrtskirche „Maria Limbach“ und kurz darauf Zeil am Main wo wir vom gebürtigen Schönauer Ferdinand Winter durch das historische Städtchen geführt wurden. Weiter ging es über Hassfurt nach Schweinfurt, wo unsere nächste Unterkunft war. (Tagesstrecke: 62km.)

Der zweite Streckenabschnitt  war von Schweinfurt nach Kitzingen.  Der Radweg war fast durchwegs geteert und meist direkt am Wasser mit Blick auf die Weinberge.Wir durchquerten kleine und größere Ortschaften mit wunderschönen Fachwerk-Häusern in einer sehr abwechslungsreichen, lieblichen Landschaft und natürlichdurfte auch der Besuch eines Winzers und einer Weinprobe nicht fehlen. Tagesstrecke: 55km.)

Unser nächstes Quartier war in Retzbach/Zellingen, mit der bekannten Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“.Auf dem Weg dorthin erreichtenwir historische Städtchen wie Ochsenfurt, die Metropole Würzburg und viele andere bekannte Weinorte wie Sommerhausen, Veitshöchheim und Thüngersheim. (Tagesstrecke: 57km.)

Weiter führte unsere Tour nach Himmelstadt, durch die bekannt schönen Städte wie Karlstadt, Gemünden und Lohr. Auf einem landschaftlich wunderschönem Streckenabschnitt und immer sehr gepflegtem Radweg erreichten wir Markt-Heidenfeld und unser Hotel unmittelbar am Mainufer. (Tagesstrecke: 58km.)

Die längste Wegstrecke war von Marktheidenfeld nach Miltenberg, Der Main durchfließt den Spessart, zu beiden Seiten dicht bewaldete, teils steile Hänge und dazwischen kleine Ortschaften mit Fachwerkhäusern. Auf etwa halber Strecke erreicht  man die Stadt Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet. Ein Spaziergang durch die bezaubernde Stadt ist Pflicht. Die herrliche Stadt Miltenberg mit den wunderschönen historischen Fachwerkhäusern haben wir besonders genossen. Hier hatten wir das schönste Hotel der Stadt mit ausgezeichneter Küche. (Tagesstrecke: 68km.)

Die letzte Etappe war Miltenberg – Aschaffenburg. Der Weg führte uns durch die Rotweinstadt Klingenberg, vorbei an Erlenbach, Odernburg, Kleinwallstadt und Sulzbach nach Aschaffenburg, unserem Ziel. Ein ausgedehnter Stadtrundgang mit Besichtigung von Schloss Johannisburg und der wunderbaren Stiftskirche mit sehenswertem Kreuzgang ist nach der Ankunft eine kulturelle Bereicherung. (Tagesstecke: 48 km)

Die Rückfahrt mit der Deutschen Bahn war unkompliziert, in zwei Stunden waren wir wieder in Bamberg.

Ihre Resi Englhart aus der Weinhandlung in Mailling

 

 

 

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