Ruhebänke sind in der Gemeinde Tuntenhausen nicht gerade üppig. Das möchte der VdK Ortsverband Tuntenhausen nun ändern, dazu gebar die 1. Vorsitzende, Theresia Englhart, gleichzeitig auch Gemeinderätin, die Idee, mehr Ruhebänke in der Gemeinde aufzustellen. Gesagt, getan. In Absprache mit dem Senioren- und Behindertenbeauftragten der Gemeinde, Sepp Krichbaumer, wählte man für die erste neue Ruhebank als Ort das Feldkreuz am Bahnweg, auf halber Höhe zwischen Tuntenhausen und Ostermünchen, aus. Die Familie Grabichler, als Inhaber des kleinen Fleckchens, zeigte sich damit einverstanden. Mit Hilfe der Gemeinde wurde der Ort von vielen Sträuchern befreit, die bisher die Sicht versperrenden, und der unebene Untergrund befestigt. Sebastian Weigl aus Tuntenhausen baute die Bank und brachte sie an ihren Bestimmungsort. „Ganz aus Eichenholz ist die neue Bank“ meinte Sepp Krichbaumer zu dem gelungenen Werk und Theresia Englhart lobte die Arbeiter: „Das habt ihr toll gemacht“. Fürwahr, das Plätzchen um das alte Feldkreuz bietet jetzt nicht nur Platz zum Ausruhen, sondern auch einen wunderschönen Blick auf die Alpenkulisse. Gerade ältere Menschen, denen der Weg zwischen Tuntenhausen und Ostermünchen am Stück zu lange ist, haben nun eine willkommene „Raststelle“. Bleibt nur zu hoffen, dass diese tolle Aktion „Nachahmer“ findet. (ws)

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