Was da Zenzi beim Nachdenga so ois eing’foin is zum Radlweg, der imma no ned da is

Ja – Himmeherrgottzackrament! A sechans Geziach! Des gibt’s doch ned! Izad kimmda wida ned. Es wisst scho, da Radlweg vo Tuntnhausn umi auf Beyharting.

Genau vor an Joar, genau an dera Stell‘ – da hab i scho amoi g’schimft. De Kinda in da Gmoar, de ham echt den ganzn Summa auszeid: „ Er kimmt, er kimmt ned, er kimmt, er kimmt ned………….

In oana von de Sitzungan von de hochan Ratsherrn‘da hamms es versprochn, dassa kimmt. Und sogar, dass de ganz hoche Behörd  z‘Minga drom no in dem Herbst ofang, zum grabn. Aba es duard si nix. Nix, und noa moi nix.

Izad hab i ghört am Stammdisch beim Wirt‘, wei da kemman allawei a boar von de hochan Herrn‘, dass as Grabn erscht ofangan im Frühling im nachsdn Joahr. Des had des Bauamt Z`Rosnheim g’sagt am Bürgameista.

Ois Grund hat des Amt in Rosnheim agebn, dass de ganze Ausschreiberei aufghom worn is. Des miasts Eich amoi vorstelln. Des hoast – jzad fangt des ois ganz von vorn o………

Als Grund hams ogebn, dass de G’schäftsleid, de den Radlweg baun hättn soin, schware Bedenkn ham, wega de Leitungan, in denen des Wassa durch unsa G’moa lafft und dem Radlweg, der da obn drüba glegt wern soi. Da hauts ned hi, mit da G’währleistung. Sagns zumindast. Izad muas ois umplant wearn, dann erscht gibt’s a neie  Auschreiberei. Ferdig soi er dann sei, wanns Joahr 2018 a scho fast fertig is.

Wisst was i Eich sag, da stimmt was ned! Na. da stimmt ganz sackrisch was ned! Wenn ebbas bei de Behördn so lang und so ziagad hergeht, und anstatt dass was weida geht, andauerd ois wida umschmissn wird, dann had des an ganz andan, an vui diefan Grund.

Izad hab i in de letzdn Wochan ganz genau zuaghörd, am Stammtisch – und was i sonst no mitkriagt hab‘ zammgstücklt – und i glab, izad woas i, was da los is.

Am Anfang, da is ois glatt glafa, mit dem Radlweg. Aba dann ham se de hochan Herrn oglegt mit da ganz hochan Behörd, zerscht mit dera Landkreisbehörd, und dann hamms – lieabe Leid‘ i konns gar ned glam‘, an Freistaad verklagt. Unsa Bayern! Und des ois blos, wei drübn z’Innadann Oana was echt Scheens baut had. Des find i zmindast. In am oidn Schupfan, da is izad a Büro und a Laga drin, ois sauba beinand, und a von drauss’d schaugt’s sauba und schee aus. Aba d’Gmoa, de ham hin und herstrittn mid da Landkreisbehörd‘, ob da Sunnamoarhof izad drinn oda draussd vo Innerdann is. Gmoar und de hochand Ratsherrn‘ ham dann klagt, gegn an Freistaad. Stellts Eich vor, dann is vo Minga vom Vawoitungsg’richt sogar de obaste Frau zu uns her kemma, nach Innadann. Vorort-Termin hoast ma sowas. Und bei dem Termin, da hamms g’sagt, dass de G’moar ned recht had. Und weida hamms g’sagt, dass der Obau, so wiara is, bleibn koa.

Seid d’Gmoa klagt had, geht’s machtig zach mit Ois, was unsa  Gmoa braucht und a wui -bei de hoachan Behörd’n. Des is – so sig i des z‘mindaschd –a Redurkutschn aus Rosnheim und aus Minga.

Habds da ebbas ned gnua Weidblick g’habt? Des missn a de Leid aushoidn izad, s’Baun geht zacha, es kosta a Geid, des Klagn, a wenns vasichad seids, gibt’s da an Anteil, dens seiba zoan miasts.  Oda mia,  - von de Steiageida? Und gar ned zum Redn vom Radlweg, der baut wern soi, seid da Bürgameista sich ums Amt beworbn had.

Izad had de G’moa a Ewigkeid g’ward, und des Urteil is oafach ned kemma. Da had des Freie G’moabladl ofragt. Ob’s Zuafoi is, des woas ma ned, aba izad is des Urteil da. Und rat’s amoi, was d‘ G‘Moa und de hochan Ratsherrn izad ganz schnell  machan – de klang‘n noamoi. Und izad kimmts: glei drauf is wia a Bliz aus Rosnheim vom Bauamd da neie Schmarrn mit dem Radlweg Beyharting losgana. Dass ois von vorn losge muas, mit da Ausschreiberei. Wisst’s Leid, da Bauherr vom Radlweg is nämlich da Freistaad, und den hamms ja verklagt, wega Innerdann und dem Sunnamoarhof. Izad zum zwoadn Moi. Mei – des lasst si hoad so a groasa Freistaad ned g’foin…….. und da zoagt si hoid, wer am lengan Hebe sitzt. Wanns bled naus geht, dann verlierns zweimoi. Zerscht verlierns de zwoade Kloag a no – und da Radlweg kimmt gar ned.

Wisst’s es hoche Herr’n – wer des Oide im Leben ned auslassn koan aus de Hend, der kriagst des Neie und des Scheene nia in’d Finga.

Nix für unguad, alle midananda, aba des had moi g’sagt gherd. Izad muas i aufhearn, da schreid scho Oana: Zenzi, Zoan! Pfiad Eich – a scheene Zeid – lasst’s Eich was schenga vom Christkindl und rutsch’s guad umi ins neie Joahr.

Eia Zenzi!

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