Mit einem feierlichen Wortgottesdienst feierten die Ortsvereine von Ostermünchen ihren alljährlichen Jahrtag in der Pfarrkirche St. Laurentius.

Umrahmt von den Fahnenabordnungen der Ortsvereine sprachen Wortgottesdienstleiter Anton Keller und Erika Zimmert würdige Worte am 100sten Jahrestages des Waffenstillstandes des 1. Weltkrieges. Anton Keller erinnerte in seiner Predigt an den „Earth Overshoot Day 2018“, nach dem das Ressourcenbudget verbraucht ist. „Die Menschheit hat bis zum 1. August so viel verbraucht, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann“ warnte Keller und erinnerte, dass wir leider so leben, als hätten wir 1,7 Erden zur Verfügung. Nach der kirchlichen Feier ging es hinaus zum Kriegerdenkmal, vor dem Brigitte Kiemer, 1. Vorstand des Trachtenvereins Almarausch, bewegende Worte an die dort versammelte Kirchengemeinde richtete: Sie forderte aber nicht nur zum Erinnern auf, sondern mahnte vielmehr, darauf zu achten, dass solche Geschehnisse nicht mehr passieren. „Kriege sind keine Naturkatastrophen, Kriege brechen nicht einfach aus, Kriege werden leider von uns Menschen gemacht“ mahnte Kiemer. Stellvertretend für die sechs Ortsvereine legten Peter Niedermeier und Uwe Kraft einen Kranz vor dem Mahnmal beider Weltkriege nieder. Brigitte Kiemer zusätzlich eine rote Mohnblume, die an diesem Tag besonders dazu beitragen soll, für den Frieden zu mahnen. Beim Lied vom guten Kameraden und Salutschüssen der Böllerschützen senkten sich die Fahnen zum Gedenken.

Werner Stache

Hinterlasse eine Antwort

Next Post
»